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Das Dojo zieht weiter der Sensei hat Durst

Um eines vorab klar zu stellen: Wir sind kein Karnevalsverein. Wenn man 10 von uns auf einer private Karnevalsveranstaltung einlädt, verkleiden sich neun von uns als Karateka („Das Kostüm hatte ich eh gerade im Haus“) und einer als rosarotes Kaninchen („Ich habe meinen GI mit den Dessous zusammen gewaschen“).

Andererseits lassen wir auch ungerne eine Gelegenheit aus, um das Zusammensitzen nach dem Training zu einer kleinen Feier aufzubauen. Und so hat Jürgen am Rosenmontag für reichlich Verpflegung (Wurst, Käse, Gurken, Baguette,…) gesorgt und Jogi hat ein 5l Fässchen Weizenbier mitgebracht. Für Essen war also reichlich gesorgt und auch der erste Durst konnten gestillt werden (ich denke man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen 5 Liter / 12 Karateka = Restdurst). Zum Glück sind wir ein Verein mit direkter Thekenanbindung.

Dank der freundlichen Unterstützung anderer Abteilungen, wurden wir auch lautstark mit Karnevalsmusik beschallt. Und um das Ambiente perfekt zu machen, wurde sogar getanzt. Allerdings nicht von uns. Ich sagte ja eingangs, wir sind kein Karnevalsverein. Und ganz ehrlich: nach einem Karate-Training bin ich froh, das Glas noch heben zu können. An Tanzen ist garnicht zu denken. Und ich bin dankbar, dass mir die Kameraden zumindest den Eindruck vermitteln, es wäre bei ihnen genauso.

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